So funktioniert Rommé
Ziel: Als Erste(r) alle Handkarten in Sätzen und Folgen ablegen. Wer am Ende einer Runde noch Karten auf der Hand hat, bekommt Minuspunkte. Bei 200 Punkten endet das Spiel – die niedrigste Punktzahl gewinnt.
Kombinationen
- Satz: 3 oder 4 Karten gleichen Rangs, jeweils unterschiedliche Farbe.
- Folge: 3 oder mehr aufeinanderfolgende Karten derselben Farbe.
- Joker ersetzen jede beliebige Karte. Beim Anlegen an eine bestehende Folge werden nur reale Karten akzeptiert; an einen Satz darf auch ein Joker angelegt werden.
Ein Zug
- Zuerst eine Karte ziehen: vom verdeckten Stapel oder die oberste Karte der Ablage.
- Danach beliebig oft Kombinationen auslegen und eigene oder fremde Kombinationen auf dem Tisch erweitern ("anlegen").
- Der Zug endet mit dem Ablegen einer Karte auf den Ablagestapel.
Erstes Auslegen
Deine ersten ausgelegten Kombinationen müssen zusammen mindestens 40 Punkte wert sein (Zahlenkarten = Augenzahl, Bube/Dame/König = 10, Ass = 11, Joker = 20). Bis das erreicht ist, liegen sie "offen" auf dem Tisch – mit "Zurücknehmen" bekommst du die Karten zurück auf die Hand. Erst danach darfst du an fremde Kombinationen anlegen.
Rundenende
Sobald jemand keine Karten mehr auf der Hand hat, endet die Runde sofort. Diese Person bekommt 0 Punkte, alle anderen die Summe ihrer restlichen Handkarten als Minuspunkte.
Strategie-Tipps
- Sammle möglichst schon vor dem ersten eigenen Auslegen mehrere mögliche Kombinationen auf der Hand – die ersten Sätze/Folgen müssen zusammen mindestens 40 Punkte ergeben.
- Beobachte, welche Karten die anderen Spieler von der Ablage aufnehmen oder liegen lassen – das verrät, welche Kombinationen sie vermutlich sammeln.
- Lege Joker bevorzugt in Sätzen ab, nicht in Folgen – an eine bestehende Folge dürfen später nur reale Karten angelegt werden, ein Joker darin bleibt also länger gebunden.