So funktioniert Backgammon
Ziel: Bringe alle 15 Steine in dein Heimfeld und trage sie als Erster vollständig aus.
Ziehen
- Du (grün) ziehst von Feld 24 in Richtung Feld 1, dein Heimfeld ist 1–6.
- Der Computer (orange) zieht von Feld 1 in Richtung Feld 24, sein Heimfeld ist 19–24.
- Jeder Würfelwert ist ein eigener Zug mit einem Stein. Bei einem Pasch (z. B. 4-4) stehen dir vier Züge mit diesem Wert zur Verfügung.
- Du darfst nicht auf ein Feld ziehen, auf dem zwei oder mehr gegnerische Steine stehen.
Schlagen & Bar
- Steht auf dem Zielfeld genau ein gegnerischer Stein, wird er geschlagen und wandert auf die Bar (die Mitte des Bretts).
- Hast du einen Stein auf der Bar, musst du ihn zuerst wieder einsetzen, bevor du andere Steine ziehst.
Aussetzen
- Sobald alle deine Steine im Heimfeld sind, darfst du beginnen, sie mit passenden Würfelwerten auszutragen.
- Ein Würfelwert größer als nötig darf verwendet werden, wenn kein Stein weiter hinten im Heimfeld mehr steht.
Würfel müssen verwendet werden, wenn ein Zug damit möglich ist. Deine Siege werden lokal in diesem Browser gespeichert.
Geschichte
Backgammon stammt in direkter Linie vom „Königlichen Spiel von Ur" ab, einem der ältesten bekannten Brettspiele überhaupt: Spielbretter aus Königsgräbern im mesopotamischen Ur wurden auf etwa 3000 v. Chr. datiert, ihre Regeln konnte das British Museum anhand einer erhaltenen Keilschrifttafel rekonstruieren. Über das römische Tabula-Spiel entwickelte sich daraus im Lauf der Jahrhunderte das heutige Backgammon; der englische Name selbst taucht erstmals im 17. Jahrhundert auf. Damit ist die Grundidee – ein Wettlauf mit Würfeln und Schlagen – seit rund 5000 Jahren im Kern unverändert geblieben.
Strategie-Tipps
- Baue früh eigene Blöcke aus zwei oder mehr Steinen auf einem Feld – das schützt sie vor dem Schlagen und erschwert dem Gegner das Passieren.
- Ein einzelner Stein ist verwundbar – vermeide es, unnötig einzelne Steine auf Feldern stehen zu lassen, die der Gegner mit einem Wurf erreichen kann.
- In der Anfangsphase lohnt es sich oft, den Gegner möglichst früh zu schlagen, statt nur den eigenen Weg ins Heimfeld zu verkürzen.
- Sobald kaum noch Kontaktmöglichkeiten bestehen, zähle grob die verbleibenden Felder beider Seiten, um zu entscheiden, ob du auf Tempo oder auf Sicherheit spielen solltest.